Hundeeernährung auf Reisen: 6 Tipps

Hundeernährung auf Reisen: 6 Tipps

von Sina Delgado Hernandez

Mit dem geliebten Hund den Urlaub zu verbringen ist ein ganz besonderes Erlebnis für Zwei- und Vierbeiner. Bevor ihr eure gemeinsame Reise antreten könnt, müssen jedoch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Dabei kommt der Fütterung deines Hundes während dem Urlaub eine besonders wichtige Rolle zu. Wir geben dir 6 Ratschläge, damit die Hundeernährung im gemeinsamen Urlaub problemlos klappt.

Warum ist die richtige Fütterung im Urlaub so wichtig?

Das Verreisen ist für dich und deinen Hund eine aufregende Angelegenheit, die durchaus auch mit Stress verbunden sein kann. Umso wichtiger ist es, dass der Hund vertraute Dinge aus seinem Alltag um sich hat. Das kann eine Kuscheldecke oder das Lieblingsspielzeug sein – aber auch das gewohnte Futter schafft im Urlaub Vertrautheit.

Eine plötzliche Futterumstellung kann deinen Vierbeiner stressen und empfindlichen Tieren auch ganz schön auf den Magen oder Darm schlagen. Entspannung und Erholung kommen dann für euch beide meist zu kurz. Das muss aber nicht sein! Die folgenden 6 Tipps sollen dir die Hundeernährung im Urlaub erleichtern, sodass ihr die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen könnt.

Tipp #1: Eigenes Hundefutter mitnehmen

Wenn du die Möglichkeit hast, das gewohnte Futter deines Hundes in den Urlaub mitzunehmen, dann ist das auf jeden Fall die beste und unkomplizierteste Lösung. Besonders bei Trockenfutter, Nassfutter und verschiedenen Snacks ist das überhaupt kein Problem. Diese Futtermittel sind im Normalfall gut haltbar und können ordentlich verpackt in deinem Koffer ihre Reise antreten.

Etwas komplizierter wird es, wenn du deinen Hund barfst. Gerade auf Reisen ist es manchmal schwierig die Kühlkette für das rohe Fleisch einzuhalten. Dennoch ist es nicht unmöglich. Mit der richtigen Vorbereitung ist eine BARF-Fütterung für Hunde auch im Urlaub gut umsetzbar. Mehr Infos dazu findest du weiter unten im Text.

Foto: Unsplash

Tipp #2: Vorher über Auswahl und Händler vor Ort informieren

Du kannst oder willst kein Hundefutter in den Urlaub mitnehmen? Kein Problem! In allen Ländern, die du mit deinem Hund bereisen kannst, gibt es auch die Möglichkeit vor Ort Hundefutter einzukaufen. Damit dich im Urlaubland jedoch keine böse Überraschung erwartet, solltest du im Vorfeld recherchieren, welche Futterhändler es vor Ort gibt und welche Futtermittel diese anbieten. Mit etwas Glück gibt es dort sogar das gewohnte Futter zu kaufen.

Die Auswahl und insbesondere die Qualität des Hundefutters können in den Urlaubsländern stark variieren. Lies also unbedingt die Zutatenliste und wähle auch im Urlaub ein hochwertiges Futter bzw. Fleisch für deinen Hund aus. Wenn du dich schon vor deiner Reise über das Angebot informierst, weißt du, was du vor Ort bekommst und was du vielleicht doch besser von zu Hause mitbringen solltest. Auch wenn du auf die Herkunft und Nachhaltigkeit achten willst, ist es ratsam dich im Vorhinein online über Standards und Möglichkeiten zu informieren. Oft kann dabei auch das lokale Personal weiterhelfen oder sogar bei der Bestellung zur Seite stehen.

Tipp #3: Hundefutter richtig verpacken

Du hast dich dazu entschlossen, das heiß geliebte Hundefutter deines Vierbeiners in den Urlaub mitzubringen? Dann mach dir unbedingt Gedanken über Verpackung und Transport des Futters.

Trockenfutter verpackst du am besten in luftdichte Plastikboxen, damit es gut geschützt transportiert werden kann. Nassfutter ist besonders leicht zu verstauen, da die Dosen bereits eine stabile Verpackung sind. Achte aber unbedingt auf eine kühle und dunkle Lagerung während der Reise. Das Nassfutter kann sonst nämlich leicht verderben.

Wenn du deinen Hund barfst und das auch im Urlaub weiterführen möchtest, dann braucht es eine gute Planung und Koordination in Sachen Futterverpackung und -transport. Da rohes Fleisch und frisches Gemüse stets gekühlt werden sollten, gehört eine hochwertige Kühlbox zu deiner Grundausstattung. Ein Kühlmöglichkeit sollte es dann natürlich auch in eurer Unterkunft geben. Achtung informiere dich über Einfuhrbestimmungen in deinem Urlaubsland, sonst können Strafen auf dich zukommen und das Futter konfisziert werden. Du kannst das BARF-Futter alternativ direkt vor Ort kaufen. Informiere dich hier am besten schon vor Reiseantritt über die Optionen, damit du deinem Hund ein ausgewogenes BARF-Menü zaubern kannst.

Barf-Fütterung
Die Barf-Fütterung ist sehr vielfältig. © futter-fundgrube.de

Tipp #4: BARF-Hunde vorübergehend umstellen

Je nachdem, in welches Land du reisen willst, kann es schwierig sein, deinen Hund dort zu barfen. Nicht in jedem Land sind die gewünschten Produkte so einfach zu erwerben wie in Deutschland. Hinzu kommen die womöglich überdurchschnittlichen Preise für eine hochwertige Barf-Fütterung. Da lohnt sich durchaus die Überlegung, ob man seinen Hund vorübergehend auf eine andere Fütterungsmethode umstellt. Sowohl Trocken- als auch Nassfutter können eine gute Alternative für die Dauer des Urlaubes sein.

Aber Achtung: Stelle das Futter deines Hundes niemals von heute auf morgen komplett um! Gewöhne deinen Hund schon rund drei Wochen vor Reiseantritt Schritt für Schritt an das alternative Futter. So können sich Magen und Darm deines Vierbeiners langsam darauf einstellen.

Tipp #5: Futter des Hundehotels nutzen

Foto: Unsplash

Wenn dich dein Hund auf einem Camping-Trip begleitet oder ihr in einer Ferienwohnung übernachtet, dann liegt die Fütterung deines Vierbeiners natürlich in deinen Händen.
Übernachtet ihr in einem hundefreundlichen Hotel, dann sind deine Chancen gut, dass dort auch Hundefutter für die vierbeinigen Gäste zur Verfügung gestellt wird. Diesen Service kannst du gerne in Anspruch nehmen, wenn das angebotene Futter eine gute Option für deinen Hund ist.

Tipp #6: Wasser nicht vergessen!

Zu einer gesunden Hundeernährung gehört natürlich mehr als nur das Futter – auch trinken muss ein Hund genügend. Gerade wenn du mit deinem Hund in den Süden fährst, solltest du darauf achten, dass dein Hund genügend trinkt. Außerdem haben Hunde, die Trockenfutter bekommen, einen höheren Wasserbedarf. Wasserflasche und Trinknapf gehören also auf jeden Fall ins Reisegepäck.

Fazit: Gesunde Hundeernährung geht auch im Urlaub

Ob du das Futter selber mitbringst oder vor Ort einkaufst – mit der richtigen Planung ist jede Art der Hundefütterung auch im gemeinsamen Urlaub problemlos möglich. Gut verpackt kannst du das Lieblingsfutter deines Hundes sicher zum Urlaubsort transportieren. Frisches Futter findest du zudem in ausgewählten Geschäften vor Ort. So wird dein vierbeiniger Freund auch im Urlaub bestens versorgt und einem wundervollen Aufenthalt steht nichts mehr im Wege.

Über die Autorin

Sina Delgado Hernandez ist bei der Hund & Sport Hungenberg GmbH als Betriebsleitung tätig. Da sie ihre Ausbildung beim BARF-Shop Futter-Fundgrube absolvierte und selbst zwei Katzen und einen Hund besitzt, kennt sie sich mit der artgerechten Fütterung und Haltung von Haustieren perfekt aus und ist Expertin auf ihrem Gebiet.

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